Biographie

 

Ich stamme aus dem nördlichen Ruhrgebiet. Nach dem Publizistikstudium ging es zunächst für ein Jahr nach Australien, wo ich als Story Writer sowie als Tourguide mit Schwerpunkt in Sydney gearbeitet habe. Zurück in Europa, habe ich an Projekten in der Schweiz und England mitgearbeitet, bis ich 2008 in die Welt der Computerspiele eingetaucht bin. Seitdem kümmere ich mich um die Texte eines Karlsruher Onlinespiel-Anbieters, schreibe für Zeitungen und Zeitschriften, bin als Lektorin tätig, mische hin und wieder bei Filmdokumentationen mit und versuche, das alles mit permanenter Reisewut zu vereinen.

Ich liebe alles, was Geschichten erzählt - Bücher, Serien, Filme, Spiele. Mein Stammgenre ist die Fantasy in ihren unterschiedlichen Ausrichtungen, doch mittlerweile habe ich mein Spektrum erweitert. Mein erster Roman, der Auftakt einer Reihe, erschien 2013.

 

Warum schreibst du unter verschiedenen Namen?

 

Meine ersten Bücher veröffentlichte ich unter dem Pseudonym Stephanie Linnhe und bot neue Manuskripte auch weiterhin unter diesem Namen an. Der Heyne-Verlag wünschte sich allerdings meinen Realnamen und überzeugte mich schließlich davon, dass es doch ganz gut passt. Daher veröffentliche ich nun sowohl Fantasy als auch Non-Fantasy unter Stephanie Linnhe sowie Fantasy unter Stefanie Lasthaus.

Woher stammt dein Pseudonym und wie spricht man es überhaupt aus?


Es entstand, als ich im Westen Schottlands unterwegs war - ich bin ein Riesenfan des Landes. An jenem Tag bin ich sehr früh morgens von Ballachulish losgezogen, es war noch neblig. Als ich Loch Linnhe erreichte, brach die Sonne durch ... und der Name stand fest.

 

Zur Aussprache hört einfach mal hier rein. Ansonsten lasse ich aber auch "Linn" gelten.

 

Was war dein schönstes oder unvergesslichstes Erlebnis als Autorin?

 

Da gibt es so viele! Beispielsweise ehe ich ernsthaft daran gedacht habe, Romane zu schreiben. Ich lebte in Sydney und lernte über die lokale Filmszene Michael Ney von Ozdox kennen. Mike war auf der Suche nach einem 'German writer', der sich mit Hermann Hesse auskennt und Interesse hatte, ein Drehbuch zu schreiben. Wir wurden uns schnell einig, und kurz darauf saß ich in seinem halb in der Wildnis stehenden Haus, während er 'on tour' war, beobachtete Kookaburras und Echsen in allen Größen und arbeitete. Das war wundervoll.

 

Verrätst du uns noch ein wenig über dich?


Ich könnte permanent auf Reisen sein, fühle mich am wohlsten bei Temperaturen über 30 Grad, urlaube aber trotzdem regelmäßig in Nordeuropa und würde auch für eine Expedition in die Antarktis eine Ausnahme machen. Ich mag es nicht zu shoppen, habe aber einen Stiefel-Tick. Ich kann nicht singen, trödle aber morgens im Bad oft damit herum, genau das zu tun.

Ich mag die Natur, Hunde, Pinguine, Schafe und Makis, trinke Unmengen von Tee beim Schreiben, kann mich enorm für Filme und Serien begeistern und liebe mein Fahrrad.

 

 

 

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